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Essstörungen – Binge Eating
Binge Eating Disorder (BED) ist eine durch Essattacken gekennzeichnete Essstörung. Betroffene nehmen während einer Essattacke heimlich und unkontrolliert große Mengen an Lebensmitteln zu sich. Sie essen schnell, ohne Hungergefühl und wahllos, bis sie „übersatt" sind. Dann stellt sich meist ein unangenehmes Völlegefühl ein – und ein schlechtes Gewissen. Im Gegensatz zu Menschen mit Bulimie erbrechen Binge-Eating-Patienten nach den Essanfällen nicht und ergreifen auch keine anderen gegensteuernden Maßnahmen zur Gewichtskontrolle. Deshalb sind sie oft übergewichtig oder leiden unter starken Gewichtsschwankungen. Häufig geht eine Binge Eating Disorder mit einer Adipositas (Fettsucht) einher. Die unkontrollierten Essattacken begleiten Abscheu und Ekel vor dem eigenen Körper. Die Betroffenen schämen sich wegen ihrer mangelnden Selbstkontrolle und vor allem wegen ihres Übergewichts. Schuld- und Schamgefühle bis hin zu psychischen Störungen wie Depressionen und Angstzustände sind die Folge. Körperlich kann Übergewicht zu Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (beispielsweise Bluthochdruck), Schlaganfall oder Herzinfarkt, Arthrose und Wirbelsäulenschäden führen.
Fettleber – Ursachen/Risikofaktoren
Je nach Ursache unterscheidet man zwei verschiedene Formen von Fettlebererkrankungen: die nichtalkoholische und die alkoholische Fettleber. Ursachen für eine nichtalkoholische Fettleber Für eine nichtalkoholische Fettleber kommen verschiedene Ursachen infrage. Dazu gehören ein häufiger Gebrauch oder Missbrauch von bestimmten Medikamenten, Diabetes mellitus oder eine Magen-Darm-Operation. Die größte Bedeutung für die Entstehung einer nichtalkoholischen Fettleber kommt jedoch dem metabolischen Syndrom zu – also dem gleichzeitigen Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Insulinresistenz. Am Entstehungsprozess einer nichtalkoholischen Fettleber sind dann auch Immunzellen beteiligt, die durch die vermehrte Fetteinlagerung aktiviert wurden. Sie lösen schädigende Entzündungsprozesse aus.Auf diese Weise führt auch eine ungesunde Ernährung mit einem Überangebot an Zucker, Fett und Eiweiß zu einer Fettleber. Studien legen nahe, dass bis zu 80 Prozent der Menschen mit dem metabolischen Syndrom auch unter einer Fettlebererkrankung leiden. Alkohol als Ursache für eine Fettleber Wie der Name schon sagt, ist Alkohol die Ursache für die alkoholische Fettleber. Übermäßiger Alkoholkonsum schädigt die Leberzellen. Zudem verbraucht sein Abbau viel Sauerstoff. Beides sorgt dafür, dass Fett nicht mehr verstoffwechselt werden kann und sich in der Leber ablagert. Kommt zu häufigem Alkoholgenuss auch noch Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung mit viel Fett und Zucker, wird die Leber besonders geschädigt.
Fieber – Erkältungsmittel
Bei grippalen Infekten helfen spezielle Erkältungsmittel (oft auch Grippemittel genannt), die unterschiedliche Kombinationen von Wirkstoffen gegen die verschiedenen Symptome einer Erkältung, beinhalten. Wirkstoffkombinationen senken beispielsweise das Fieber, wirken Kopf- und Gliederschmerzen entgegen und bekämpfen gleichzeitig Schnupfen. Manche Medikamente unterdrücken den Hustenreiz, andere sorgen dafür, dass die Schleimhäute nicht anschwellen. Kombinationspräparate sind nicht immer sinnvoll. Wirkkombinationen können zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten. Info Einige Kombinationspräparate sind bei Bluthochdruck und Blasenentleerungsstörungen mit Restharnbildung (zum Beispiel Prostatabeschwerden) nicht geeignet. Manche Erkältungsmittel enthalten Wirkstoffe, die das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können. Achten Sie auf die Angaben im Beipackzettel. Wirkstoffe Acetylsalicylsäure und Pseudoephedrin-HCl Ascorbinsäure, Chlorphenamin, Coffein und Paracetamol Dextromethorphanhydrobromid, Doxylaminsuccinat, Ephedrinsulfat und Paracetamol
Diäten – Herzkrankheiten
Eine gesunde Ernährung kann den Verlauf einer Herzkrankheit wie KHK, Angina Pectoris und Herzinsuffizienz stark beeinflussen. Neben einem verbesserten Wohlbefinden generell, hat die richtige Ernährung weitere konkrete Vorteile für Menschen mit Herzkrankheiten. Darum lohnt sich eine gesunde Ernährung bei Herzkrankheiten: Die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich. Blutfette werden günstig beeinflusst: Schlechtes Cholesterin (LDL und VLDL) sinkt, das gute Cholesterin (HDL) steigt. Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gewebes werden optimiert. Zellschädigende freie Radikale werden eliminiert und entschärft. Die Muskeln in den Arterienwänden werden elastischer. Bluthochdruck verbessert sich. Es kommt seltener zu hohen Blutdruckspitzen. Die Energiegewinnung aus der Nahrung wird optimiert: Der Körper verwertet die Nahrung, anstatt sie in Fettdepots zu speichern. Das Gewicht reduziert sich dauerhaft. Stresshormone sinken, Endorphine, auch „Glückshormone“ genannt, werden vermehrt ausgeschüttet. Das Körpergefühl verändert und verbessert sich. Das macht lebendiger und zufriedener. Bei stark untergewichtigen (kachektischen) Menschen mit schwerer Herzinsuffizienz lässt sich eine Gewichtszunahme erreichen.
Magnesium: Mineralstoffe & Spurenelemente – Ernährung
Magnesium reguliert zahlreiche Stoffwechselprozesse und die Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen. Auch für eine normale Herz-Kreislauf-Funktion spielt Magnesium eine außerordentlich wichtige Rolle. Zusammen mit Kalzium und Phosphat ist es maßgeblich für die Knochenfestigkeit verantwortlich, dort befinden sich 60 Prozent des Körpermagnesiums. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Sonnenblumenkerne, Getreide, grünes Gemüse, Bananen oder auch Nüsse. Anzeichen für Magnesiummangel Magnesiummangel kann sich äußern in Muskelkrämpfen, Herz-Kreislauf-Störungen, Magen-Darm-Störungen, Depressionen, Nervosität und Leistungsminderung. Eingesetzt wird Magnesium unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, akuter Herzinfarkt), beim prämenstruellen Syndrom (PMS) und zur Vorbeugung und Therapie von Schwangerschaftskomplikationen (EPH-Gestose). Magnesium darf nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten und bei einigen Erkrankungen eingenommen werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Erwachsenen wird eine tägliche Zufuhr von 300 bis 400 Milligramm empfohlen (D-A-CH-Referenzwert).
Kalziumkanal-Blocker bei Herzerkrankungen
Wirkung und Anwendungsgebiete Kalziumkanal-Blocker werden auch als Kalzium-Antagonisten oder kurz Ca-Antagonisten bezeichnet. Sie hemmen den Kalziumeinstrom in die glatten Muskelzellen des Herzens und der Blutgefäße. Am Herzen wird dadurch die Muskelkontraktion abgeschwächt – das Herz schlägt weniger stark und seltener, es kann sich erholen und sein Sauerstoffbedarf sinkt. Die Arterien und auch die Koronararterien, die das Herz versorgen, weiten sich. Der Herzmuskel wird besser durchblutet. Durch die Weitstellung der Gefäße sinkt außerdem der Blutdruck. Die Kalziumkanal-Blocker gehören, chemisch gesehen, verschiedenen Gruppen an. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Wirkungen und Einsatzbereiche: Kalziumkanal-Blocker vom Nifedipin-Typ kommen vor allem in der Bluthochdruck-Therapie sowie der KHK-Behandlung zum Einsatz., Jene vom Verapamil-Typ beeinflussen vor allem die herzeigene Erregungsbildung und -leitung. Sie werden deshalb bevorzugt bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Bekannte Vertreter des Nifedipin-Typs sind: Nifedipin, Amlodipin, Felodipin, Isradipin, Lercanidipin, Nitrendipin, Nisoldipin, Nimodipin und Nilvadipin. Bekannte Vertreter des Verapamil-Typs sind: Verapamil und Gallopamil. Eine weitere Gruppe bildet Diltiazem. Es ist der bisher einzige Vertreter dieser Gruppe. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen Kalziumkanal-Blocker können zu Nebenwirkungen führen wie: Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Herzklopfen (reflektorisch durch Gefäßerweiterung), Ohrensausen, überschießendem Blutdruckabfall in Kombination mit Nitraten, Hautrötung, Wärmegefühl, Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme), Völlegefühl, Verstopfung (Verapamil) Oft lassen die Nebenwirkungen nach ein paar Tagen nach. Vorsicht ist geboten bei Menschen mit sehr langsamem Herzschlag oder mit Erregungsleitungsstörungen am Herzen: Beides kann durch Kalziumkanal-Blocker gefährlich verstärkt werden. Zur Behandlung von Bluthochdruck sollten in der Dauertherapie nur Arzneistoffe mit langer Wirkdauer eingesetzt werden, um reflexartige schnelle Herzschläge zu vermeiden. Dafür eignen sich beispielsweise Amlodipin und Nilvadipin. Kalziumkanal-Blocker sind generell nicht erlaubt in Schwangerschaft und Stillzeit, die meisten auch nicht zur Anwendung bei Kindern. Auch in den ersten Wochen nach einem Herzinfarkt und bei ausgeprägter Herzschwäche dürfen Kalziumkanal-Blocker nicht genommen werden. Kombinationen Kalziumkanal-Blocker werden zur Hypertonie-Therapie meist mit anderen Medikamenten wie Diuretika oder ACE-Hemmern kombiniert. Dabei gilt folgende Besonderheit: Die Kombination von Wirkstoffen des Verapamil-Typs mit Betablockern ist nicht zugelassen (kontraindiziert). Calcium-Antagonisten werden, wie viele andere Medikamente auch, in der Leber über bestimmte Enzyme abgebaut. Werden mehrere Medikamente gleichzeitig verabreicht, die über dieses Enzymsystem abgebaut werden, kann das zu Wirkspiegelveränderungen führen. Bitte fragen Sie dazu Ihren Arzt und lesen Sie aufmerksam die Beipackzettel aller Ihrer Medikamente. Außerdem sollte man, wenn man Nifedipin einnimmt, keinen Grapefruitsaft trinken, da er den Abbau von Nifedipin hemmt und somit die Wirkung verstärkt.
Folgeerkrankungen von Alkoholsucht
Durch Alkoholsucht (Alkoholabhängigkeit) kann eine Vielzahl von Folgeerkrankungen auftreten. Hierbei ist zwischen kurzfristigen und langfristigen Folgen zu unterscheiden. Eine der bekanntesten kurzfristigen Folgen ist wohl die akute Alkoholintoxikation, auch als „Rausch“ bezeichnet. Unmittelbare Folgen: Entzugssyndrom und Alkoholdelir Wenn ein Mensch mit Alkoholsucht entweder gewollt oder ungewollt auf Alkohol verzichtet, kommt es zum sogenannten Entzugssyndrom (Prädelir). Es zeigt sich durch charakteristische Entzugserscheinungen wie zum Beispiel Brechreiz, Durchfall, Bluthochdruck, erhöhter Schweißneigung, Schlafstörungen, Zittern (Tremor), Krampfanfällen, innere Unruhe, Schreckhaftigkeit und Wahrnehmungsstörungen. Meist klingt das Entzugssyndrom nach drei bis sieben Tagen wieder ab. Bei manchen Alkoholabhängigen kommt es jedoch zu einem sogenannten Alkoholdelir (Delirium tremens), das einen lebensbedrohlichen Notfall darstellt. Dabei zeigen sich die gleichen Symptome wie beim Entzugssyndrom, jedoch in der Regel in stärkerer Ausprägung. Hinzu kommen Desorientiertheit, Bewusstseinsstörungen sowie optische Halluzinationen, bei denen der Betroffene zum Beispiel kleine Tiere wahrnimmt. Bei einem solchen Delir muss der Patient unbedingt ins Krankhaus eingewiesen werden. Neben diesen eher kurzfristigen Folgen der Alkoholsucht kann es bei den Betroffenen auch zu vielen langfristigen Folgeerkrankungen kommen. Langfristige Folgeerkrankungen der Alkoholsucht: Magenschleimhautentzündung (Gastritis) mit Erbrechen und Übelkeit, Leberschädigungen (Fettleber, Leberentzündung, Leberzirrhose), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelentzündungen), Stoffwechselstörungen, Erkrankungen des Nervensystems, Schädigung des Gehirns (Schrumpfung des Hirngewebes), Depressionen, Krebs (zum Beispiel der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfs, der Speiseröhre, des Darms, der Leber oder der weibliche Brust) Diese Erkrankungen gehören zu den bekanntesten Folgeerkrankungen der Alkoholsucht. Insgesamt kann Alkohol jedoch ungefähr 60 verschiedene Krankheiten verursachen. Soziale Folgen der Alkoholsucht Alkoholsucht kann nicht nur körperliche Folgen für den Abhängigen haben, sondern auch soziale: Häufig entstehen durch die Alkoholabhängigkeit Probleme in der Familie und am Arbeitsplatz (Leistungsabfall, zunehmende Fehlzeiten bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes). Auch Freunde und Bekannte können sich vom Betroffenen abwenden. Es kommt oft zu Konflikten. Durch Trunkenheitsfahrten passiert es auch häufig, dass Alkoholsüchtige den Führerschein verlieren. Alkohol in der Schwangerschaft kann das Kind schädigen Wichtig ist auch die Tatsache, dass Alkohol nicht nur den Betroffenen selbst schädigen kann. Wenn die werdende Mutter in der Schwangerschaft Alkohol trinkt, kann auch das ungeborene Kind schwerste Schäden erleiden – sowohl körperlich als auch geistig. Dafür genügen bereits kleine Mengen. Denn der Alkohol gelangt über den Mutterkuchen (Plazenta) direkt in den Blutkreislauf des Ungeborenen. Im schlimmsten Fall tritt das sogenannte Fetale Alkoholsyndrom auf: Dabei kommt es nicht nur zu körperlichen Schäden, sondern auch zu bleibenden Entwicklungs- und Verhaltensstörungen. Übrigens: Auch in der Stillzeit kann Alkohol negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben.
Das sind geeignete Sportarten im Alter
Wenn Sie in höherem Alter nach längerer Pause wieder mit Sport beginnen, empfiehlt sich dringend ein Besuch beim Hausarzt, um eine Art Bestandsaufnahme durchzuführen. Dadurch lassen sich Überforderung oder gar Schäden vermeiden. Generell ist die Frage nach der richtigen Sportart im Alter zu klären: Ausdauersport, Kraftsport oder Koordinationstraining? Die Wahl ist von einer ganzen Reihe individueller Faktoren abhängig: Welche Vorstellungen und Ziele haben Sie selbst?, Gibt es Krankheiten, die bedacht werden müssen?, Mit welcher Art von Sport lässt sich Ihr Gesundheitszustand verbessern?, Wann haben Sie zuletzt Sport getrieben? Sind Sie ein geübter Sportler?, Wie fit sind Sie?, Liegen körperliche Einschränkungen vor?, Welche Sportarten haben Sie früher einmal betrieben?, Welche Art der Bewegung macht Ihnen Spaß?, Sind Sie beim Sport lieber in einer Gruppe oder allein?, Haben Sie Angst, es könnte etwas passieren?, Gibt es ein Sportangebot in Ihrer Nähe? Unter Beachtung der zuvor genannten Faktoren kann Ihr Hausarzt bestimmte Sportarten empfehlen, die für Sie in Frage kommen. Wenn Sie zum Beispiel an Bluthochdruck leiden, sollten Sie sich nicht Gewichtheben als Sportart aussuchen. Für Menschen mit Osteoporose sollten hingegen Kraftübungen auf dem Programm stehen, da sie bei dieser Krankheit effektiver sind als Ausdauerübungen. Wenn Sie am liebsten Sport unter freiem Himmel treiben, wäre Sport, der im Fitnesscenter angeboten wird, sicherlich weniger geeignet für Sie. In jedem Fall gilt: Wählen Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Und falls Sie gar nichts Geeignetes finden oder die Umstände es unmöglich machen: Auch zuhause können Sie in täglich fünf bis zehn Minuten mit einfachen Übungen Ihre Muskeln kräftigen. Sport mit speziellen Erkrankungen Welche Sportart für Sie geeignet ist, wenn Sie unter einer Erkrankung leiden, können Sie hier nachlesen.>> Sport mit Herzkrankheiten >> Sport nach einem Schlaganfall >> Sport mit Diabetes mellitus >> Sport und Bewegung bei Osteoporose>> Sport mit COPD>> Sport mit einem künstlichen Hüftgelenk>> Sport mit Blasenschwäche (Harninkontinenz)>> Geeignete Sportarten mit Rückenproblemen und Problemen mit der Wirbelsäule >> Sport mit Arthrose (Video)
Ödeme in der Schwangerschaft: Vorbeugung, Ursachen, Hilfe
Zu Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödemen) kommt es bei den meisten Frauen in der Schwangerschaft. Wenn keine weiteren Symptome hinzukommen – etwa ein zu hoher Blutdruck oder Eiweiß im Urin – sind sie zwar unangenehm, aber harmlos und müssen nicht behandelt werden. Nach der Geburt verschwinden die Ödeme innerhalb kurzer Zeit von allein. Ursachen von Ödemen in der Schwangerschaft In der Schwangerschaft vermehrt sich das Blutvolumen. Gleichzeitig werden die Blutgefäße durchlässiger für Flüssigkeit, die sich dann im Gewebe ansammelt. Symptome von Ödemen in der Schwangerschaft Frauen, die im Spätsommer oder Frühherbst entbinden, leiden besonders oft unter Ödemen, denn bei warmem Wetter machen sie sich stärker bemerkbar: Die Fußgelenke, die Füße und die Unterschenkel sind leicht geschwollen und fühlen sich schwer an. Auch die Finger können betroffen sein und etwas anschwellen. Viele Schwangere, die zu Ödemen neigen, sehen besonders gesund aus: Wassereinlagerungen im Gesicht lassen die Haut glatt und rosig erscheinen und Falten verschwinden. Wenn die Wassereinlagerungen jedoch sehr stark sind und das Gesicht nicht rosig weich, sondern aufgedunsen ist, sollten Sie zum Arzt gehen. Sicherheitshalber wird er überprüfen, ob Sie Bluthochdruck haben oder sich in Ihrem Urin Eiweiß befindet – beides könnte ein Indiz für eine Präeklampsie sein, die behandelt werden müsste. Gegenmaßnahmen bei Ödemen Ödeme, wie sie bei den meisten Schwangeren auftreten, müssen normalerweise nicht ärztlich behandelt werden. In gewissem Maße können Sie auch selbst etwas dagegen tun: Legen Sie, wann immer möglich, die Beine hoch. Das unterstützt den Blutrückfluss zum Herzen und mildert Ödeme. Tragen Sie gut sitzende Stützstrümpfe – vor allem, wenn Sie länger stehen müssen. Verzichten Sie nicht auf Salz, sondern salzen Sie Ihre Speisen wie gewohnt und achten Sie auf eine eiweißreiche und fettarme Ernährung. Ödemen in der Schwangerschaft vorbeugen Bewegung und angemessene sportliche Aktivität können Ödeme bei einer entsprechenden Neigung zwar nicht ganz verhindern, tragen aber dazu bei, dass sie seltener auftreten und weniger stark ausgeprägt sind.
Seltene Ursachen eines Schlaganfalls
Die meisten Schlaganfälle werden durch Arteriosklerose hervorgerufen. In seltenen Fällen kann ein Schlaganfall auch durch Krankheiten bedingt sein, die nicht – oder auf den ersten Blick nicht – mit einer Arteriosklerose in Zusammenhang stehen. Zu diesen zählen Krankheiten des Bindegewebes, auch Kollagenosen genannt, entzündliche Gefäßkrankheiten und Krankheiten, die mit Eiweißablagerungen in den Gefäßwänden einhergehen, wie die Amyloidosen. Auch Krankheiten, die das Blut dickflüssiger machen, können zu Hirninfarkten führen. Hierzu zählen seltene Krankheiten wie: Leukämie, Polyglobulie – eine Vermehrung der roten Blutkörperchen, Sichelzellanämie – eine erbliche Erkrankung, die zum Verklumpen der roten Blutkörperchen führen kann, Dysproteinämie – eine veränderte Eiweißzusammensetzung des Blutes Auch extremer Flüssigkeitsverlust oder ein Hitzschlag können einen Schlaganfall hervorrufen. Fett- oder Luftembolien, wie sie nach schweren Verletzungen oder Tauchunfällen auftreten, sind ebenfalls seltene Ursachen für einen Schlaganfall. Tritt die Embolie nach einem Taucherunfall auf, sprechen Mediziner von der Caisson-Krankheit. Hirninfarkte können auch durch Parasiten wie den Fuchsbandwurm, der sich im Blut befindet und Arterien verstopft, ausgelöst werden. Schlaganfall durch Medikamente, Drogen und Migräne Schließlich gibt es auch Medikamente und Drogen, die zu einer plötzlichen Verengung – sogar bis zu einem Verschluss – der Arterien führen können. Hier sind an erster Stelle Ergotamin, Amphetamine und Kokain zu nennen. Zytostatika, die versehentlich in eine Arterie anstatt einer Vene injiziert werden, können ebenfalls zu Infarkten führen. In Fällen der Migraine Accompagnée, einer Migräne, die mit Muskellähmungen oder anderen neurologischen Ausfällen einher geht, treten gelegentlich auch Schlaganfälle auf. Frauen im gebärfähigen Alter, die unter Migräne mit Aura leiden, haben ein etwa 1,5- bis 2-fach höheres Schlaganfall-Risiko als ihre Altersgenossinnen. Das Risiko erhöht sich, wenn Frauen die Pille einnehmen, unter Bluthochdruck leiden oder rauchen. Diese Frauen neigen zu Arteriosklerose, was bei einem durch die Migräne ausgelösten Gefäßspasmus leichter zu einem Gefäßverschluss führt.